 |
DUO - Datenbank- und Objektmanager |
 |
| |
|
|
| |
Um einen Datenaustausch zwischen einem GIS (z.B. GE-Smallworld-GIS oder ArcFM UT) und dem Pythagoras-CAD zu realisieren, konnte man bislang nur den Weg über das DXF-Format gehen. Damit werden nur reine Grafikelemente nach Pythagoras übernommen. Beim umgekehrten Weg, dem Export an das GIS, müssen neue DXF-Daten in „Handarbeit“ an vorhandene Objektstrukturen angekoppelt werden, was sehr aufwändig ist. |
|
| |
|
|
| |
Diese unbefriedigende Arbeitsweise wurde durch die Neuentwicklung einer Schnittstelle, bestehend aus einem Client- Programmmodul auf der Pythagoras-Seite und einer Server-Variante auf der GIS-Seite, wesentlich erleichtert und geht einher mit einer signifikanten Erhöhung des Informationsfülle, da die Schnittstelle in Pythagoras einfache Objektstrukturen vom GIS nachbildet. Dabei werden Grafik und Sachdatenattribute verbunden und bidirektional ausgetauscht. |
|
| |
|
|
| |
Im GIS werden die Grafik- und Sachdatenbestandteile aus den Objektdatenbanken räumlich durch ein Polygon und inhaltlich durch angekreuzte Objekt-, Geometrie- und Sachdatenfelder selektiert und dann in ASCII-Form als gemeinsames Projekt für Pythagoras erzeugt. Welche Objektklassen zum Austausch zur Verfügung stehen, wird über eine entsprechende Definition vorgegeben. Die jeweiligen Schritte sind durch intuitiv bedienbare Menüs oder durch vordefinierte Konfigurationen auf wenige Arbeitsschritte reduzierbar. |
|
| |
|
|
| |
In Pythagoras werden die grafischen Elemente und dazugehörigen Sachdaten in Form von "Gruppen" mit angekoppelten Datenbanktabellen verwaltet. Ein Datenbankeditor erlaubt es, die Tabellendaten anzusehen oder auch zu verändern. Hier wird auf die vom GIS bereitsgestellten Kataloge zugegriffen, die bei jedem Datenexport aus dem GIS aktuell überspielt werden. |
|
| |
|
|
| |
Eine Steuerdatei ordnet jeder Objektklasse und der zugehörigen Geometrie detaillierte Grafikattribute für die Darstellung der Punkte, Linien/Bögen/Kreise, Polygone, Kurven und Texte in Pythagoras zu. Abhängig auch von Feldinhalten einzelner Sachdaten (z.B. verschiedene Schiebertypen) kann die grafische Darstellung (z.B. das zugehörige Symbol) sehr weit an die grafische Ausprägung des GIS angepasst werden. Auch kann für den Anwender die Reihenfolge der Sachdatenfelder in der Bearbeitungsmaske variiert werden, so dass er die wichtigsten Sachdaten schneller im Zugriff hat. |
|
| |
|
|
| |
Die Bearbeitungsmöglichkeiten eines Objektes umfassen das Neuanlegen, die Änderung und das Löschen. Beim Löschen wird aus Sicherheitsgründen nur ein „Gelöscht“-Merker gesetzt, das Objekt ist jedoch nach wie vor sichtbar. Aus Punktkodes der Vermessung kann direkt die Verbindung zur GIS-Objektklasse definiert werden, damit wird die Zuordnung von Vermessungsdaten sehr vereinfacht. |
|
| |
|
|
| |
Beim Datentransfer zurück ins GIS werden nur die neuen, die geänderten und die als gelöscht markierten Objekte übertragen, alle „alten“ Datenbestände bleiben unberücksichtigt. Eine manuelle Anbindung an vorhandene Objekte erfordert dann nur noch einen geringen Aufwand. |
|
| |
|
|
| |
Die Anwendungsgebiete sind vielfältig: |
|
| |
- reine grafische Planauskunft mit zusätzlichen Sachdaten, auch mobil auf Laptops oder Tablet-PCs
- Neuerfassung von Objekten bei der Vermessung mit GPS und/oder Tachymeter
- Absteckung von im GIS geplanten Trassen auf der Baustelle
- Wartung und Inspektion von Netzelementen mit Übergabe der Sachdaten an das GIS
- Planung am Innendienst-PC mit einfachen Grafikdaten als DXF-Ersatz
- Generell die Kopplung von CAD-Funktionalitäten an GIS-Datenbestände
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|